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„Er machte uns selig – nicht um der Werke willen, die wir in Gerechtigkeit getan hätten, sondern nach seiner Barmherzigkeit – durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist.“ (Titus 3, 5)

Es hört sich etwas platt an, aber im Grunde genommen teilt die Bibel die Menschen in zwei Gruppen ein: in diejenigen, die zu Gott gehören und mit ihm die Ewigkeit verbringen werden (= Gläubige) und in solche, die ohne Gott leben und daher auch nach ihrem Tod von ihm getrennt sein werden (=Ungläubige).

Diese Information ist so wichtig, dass sie von der Bibel immer wieder neu thematisiert wird.

Natürlich sollte jedem klar sein, dass es wenig erstrebenswert ist, die Ewigkeit in unendlichen Qualen an diesem schrecklichen Ort zu verbringen, den die Heilige Schrift „Hölle“ nennt.

Andererseits ist aber so, dass viele die Existenz der Hölle vehement abstreiten und das Reden der Christen über sie einfach als „Angstmacherei“ abtun, was in unserer modernen Welt nichts zu suchen hat und am besten verboten werden sollte. Oder aber sie lachen darüber, weil diese Vorstellung von der Hölle für sie völlig naiv ist. „Das ist nur etwas für dumme und einfältige Leute“, denken sie und wenden sich amüsiert ab.

Wenn wir uns allerdings auf Gottes Wort einlassen, kommen wir unweigerlich zu Fragen wie zum Beispiel: Wie kann ich erkennen, zu welchem Kreis ich gehöre? Wie gelange ich in die Gruppe derer, die zu Gott gehören? Also: wie werde ich Christ?“

Und dies sind nicht nur wichtige, sondern ganz entscheidende Fragen. Warum? Weil offensichtlich unsere persönliche Existenz in der Ewigkeit von den Antworten auf diese Fragen abhängt.

Die Bibel macht klar, dass das „Ticket für den Himmel“ nur zu bekommen ist, wenn wir mit Gott im Reinen sind. Nein, sie drückt das noch viel stärker aus: Wir müssen Kinder Gottes sein.

Landläufig hört man allerdings öfters, dass wir alle Kinder Gottes sind. Und das ist insofern richtig, weil wir als Menschen Gottes Geschöpfe sind. Dies ist hier aber nicht gemeint. Hier geht es vielmehr darum, dass wir eine lebendige Beziehung mit Gott haben, so wie ein Kind mit seinem Vater, mit dem es zusammen lebt.

Haben alle Menschen eine lebendige Beziehung mit Gott? Ich denke, wir stimmen zu, dass dies nicht der Fall ist. Ich wage es kaum zu schätzen, aber im deutschsprachigen Raum werden es kaum mehr als ein paar Prozent der Bevölkerung sein, die man in diesem Sinne als Kinder Gottes bezeichnen kann.

Der obige Bibelvers macht sehr deutlich, was geschehen muss, um ein Kind Gottes oder – anders gesprochen – ein Christ zu werden: Wir müssen wiedergeboren werden.

Diese Wiedergeburt kann man sich nicht durch das Tun guter Werke oder durch eine gute und gerechte Lebensführung verdienen. Das ist der Irrtum aller Religionen und Philosophien. Sie machen den Menschen weis, dass sie sich ordentlich anstrengen müssen, um das Heil, den Himmel oder was auch immer zu erreichen. Doch das ist eine Lüge. Und viele sind auf sie reingefallen – auch solche, die sich selbst als Christen bezeichnen. Wie bedauerlich und traurig das doch ist! Diese Menschen strengen sich an, rackern sich ab, nur um dann am Ende feststellen zu müssen, dass sie sich nicht selbst retten können. Dabei verpassen sie das wahre Leben und sind in Wirklichkeit nur Gefangene und Sklaven ihrer religiösen Vorstellungen.

Nur Gott selbst kann uns frei machen. Nur durch ihn können wir selig, d.h. heil und glücklich, werden. Dabei packen alle Personen der heiligen Dreieinigkeit mit an: Gott, der Vater, wirkt, indem er durch Jesus Christus, seinen Sohn, den Heiligen Geist über einen Menschen ausgießt. Dadurch wird er erneuert, umgewandelt, ein neuer Mensch, sprich wiedergeboren.1

Dies tut Gott aus reiner Barmherzigkeit und Gnade. Nicht, weil wir so gut sind. Das ist die frohe Botschaft Gottes an uns, die wir ohne Gott verloren wären, weil wir ansonsten durch Schuld und Sünde aufgefressen, ohne Hoffnung ins Grab gingen. Doch Gott selbst ist in Jesus Christus in diese Welt gekommen, hat hier unter uns gelebt, ist für unsere Schuld am Kreuz gestorben und am dritten Tag wieder auferstanden.

Glaubst du das? Hast du diese Wahrheit im Glauben angenommen? Nennst du Gott deinen himmlischen Vater? Hast du eine lebendige Beziehung zu Gott und zu seinem Sohn Jesus Christus? Bist du von neuem geboren und hast den Heiligen Geist erhalten?

Wenn du zu diesen Fragen ein klares und deutliches „Ja“ sagen kannst, dann bist du wirklich glückselig zu nennen. Wenn nicht, dann bitte doch Gott durch Jesus Christus mit ganzem Herzen, dass er dir gnädig ist und dir diese Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist in seiner großen Barmherzigkeit schenkt. Du wirst es nicht bereuen.


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Möchtest du dieses Thema gerne weiter vertiefen? Dann empfehle ich dir diesen Artikel:


1 vgl. Titus 3, 5 f.

Bibelverse zitiert aus:
Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.
Die Verwendung des Textes erfolgt mit Genehmigung der Deutschen Bibelgesellschaft.


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Über den Autor:

Torsten Ratschat, gebo­ren 1967, ist leitender Angestell­ter in der Stahl­industrie. Er ist verhei­ratet und hat 3 erwach­sene Kinder.

„Gottes Plan beinhaltet, dass mit unbekannten Leuten an unwichtigen Plätzen zu belanglosen Zeiten etwas ganz Großartiges und Wunderbares geschieht.“

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